Brain Fog! Auslöser Zähne?

Shownotes

In dieser Episode erfährst du:

  • Was echte, gesunde Langlebigkeit bedeutet

  • Warum Zahngesundheit ein zentraler Hebel für Systemgesundheit ist

  • Was hinter dem Begriff Silent Root Cause steckt

  • Wie stille Entzündungen Alterungsprozesse beschleunigen

  • Warum Reparaturmedizin allein nicht ausreicht

  • Was Bio Longevity Dentistry konkret bedeutet

  • Prävention als langfristige Gesundheitsdividende

  • Die Verbindung zwischen Mundgesundheit, Mikrobiom, Stoffwechsel und Gehirn

  • Warum Longevity immer in Jahrzehnten gedacht werden muss

  • Wie man auch im höheren Alter noch das Ruder herumreißen kann

  • Die drei Säulen des Bio Longevity Frameworks: Health, Wealth, Privacy

  • Warum KI Werkzeug und nicht Bedrohung ist

  • Big Picture vs. Detailoptimierung im Biohacking

  • Konkrete Routinen: Natur, soziale Kontakte, Morgensonne

  • Warum soziale Beziehungen ein Longevity-Booster sind

Impulsfrage der Episode: Welche Gewohnheit kannst du heute verändern, um in 20 oder 30 Jahren gesünder, vitaler und autonomer zu leben?

Transkript anzeigen

00:00:00: Speaker 1: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Longevity to go. Ich freue mich ganz besonders, heute einen Menschen, der mir besonders ans Herz gewachsen ist, begrüßen zu dürfen. Und zwar meinen Mann Dr. Robert Bauder. Als zahnmedizinischer Allrounder beschäftigt sich Robert seit rund dreißig Jahren intensiver Praxistätigkeit mit den Schwerpunkten Prävention, Parodontologie, Implantologie und insbesondere mit komplexen ästhetischen, metallfreien Gesamtsanierungen. Zusätzlich ist er auch Spezialist für Keramikimplantate und ganzheitliche biologische Zahnmedizin sowie zertifizierter Sport Zahnmediziner. Ich weiß, dass Robert mit seinem jahrzehntelangen Background die Optimierung der Gesamtgesundheit und damit der Langlebigkeit ein besonderes Herzensanliegen ist. Als passionierter Hobbysportler und ehemaliger klassische Musiker ist er zudem neugierig auf neue Wege, Hightech und Technologien. Als Allrounder und Spezialist ist er bestrebt, einen weiten Bogen von altem Wissen zu neuem Wissen zu spannen. Und das Beste aus allen Welten für die Menschen, mit denen er arbeitet, zusammenzubringen. Innovation, Hightech und künstliche Intelligenz gehören für ihn genauso zum modernen Lifestyle wie bewährte Routinen, altes Wissen, gelebte Praxis und wissenschaftliche Neugier. Ich freue mich ganz besonders heute mit ihm gemeinsam unser Buch Salon Rothaus, das wir gemeinsam herausgebracht haben und das er geschrieben hat, entsprechend euch vorzustellen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, weil es in diesem Buch eben um die sogenannte Salon Rotors. Was das genau sein wird, werden wir heute besprechen geht und dieses Thema definitiv jeden einzelnen Menschen nicht nur bewegen sollte, sondern ihm Möglichkeiten geben sollte, dass er seinen Alltag entsprechend optimiert, besser bewältigt und dass Langlebigkeitsthema in den Vordergrund stellt. Herzlich willkommen, Robert, dass du heute Zeit hast, mit mir die erste Episode zu starten.

00:01:52: Speaker 2: Vielen Dank für die Einladung. Ich habe es nicht weit gehabt.

00:01:55: Speaker 1: Bevor wir loslegen, würde ich sagen, Wir stoßen mit unserem Matcha Tee an, auf ein langes Leben.

00:02:01: Speaker 2: Auf jeden Fall.

00:02:03: Speaker 1: Die Liebe und Gesundheit.

00:02:04: Speaker 2: Was ist das für einer? Ramon.

00:02:07: Speaker 1: Das ist das Zeremonial.

00:02:11: Speaker 2: Ich liebe Matcha und grünen Tee und Wasser. Also erzähl. Komm zu deinen Fragen, damit man die Leute nicht zu lange aufhalten. Mit. Mit. Obwohl, der schmeckt wirklich sehr gut, muss ich sagen. Muss ich gleich nochmal. Super lecker und gesund. Antioxidantien ohne Ende.

00:02:30: Speaker 1: Lass uns doch wissen, Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, einen derartig dicken Schmöker zu schreiben? Was hat dich bewegt? Wieso ist es dir überhaupt wichtig, darüber zu schreiben?

00:02:40: Speaker 2: Der Hauptgrund, warum ich dieses Buch geschrieben habe oder überhaupt die Idee dazu gehabt habe, ist der, dass man in circa dreißig Jahren Praxistätigkeit mit zehntausenden selber behandelten Patienten eigentlich merkt. Vor allem, wenn man einen ganzheitlichen Blick für Zahngesundheit und Gesamtgesundheit hat, das immer wieder ähnliche Mechanismen einerseits zu Zahnerkrankungen und als Folge zur Systemerkrankungen führen und das andererseits aber auch gewisse Lifestyle Systemerkrankungen direkt und indirekt Zahnerkrankungen mit oft weitreichenden gesundheitlichen nachteiligen Folgen mit sich bringen. Dass dort ein riesen Wissensdefizit ist und auch eine Riesenchance gleichzeitig verborgen ist, um mit dem entsprechenden Wissen Know how eigenmächtig die Gesamtgesundheit maßgeblich positiv zu beeinflussen. Indirekt damit natürlich auch die Langlebigkeit oder gesunde Langlebigkeit. Und bevor man in jedem Beratungsgespräch dieselben siebzehn Dinge aufzählt oder erörtert, könnte man es ja auch vereinfachen. Und dieses breite Wissen, das ja wirklich sehr, sehr viele Menschen betrifft, einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Und es ist auch die Tatsache, dass man merkt, dass tatsächlich auch sehr evidente und unwichtige Mechanismen oft einfach nicht bekannt sind oder nicht im Bewusstsein der Menschen sind. Und es ist insofern enorm schade, weil dadurch wird sehr viel Gesundheit, sagen wir mal, verhindert oder auch sehr viel Krankheitsentstehung ermöglicht. Und es sollte einfach ein wichtiger Beitrag dazu sein zu mehr Gesundheit. Natürlich komme ich von der Zahnmedizin, also mehr Zahngesundheit, mehr Gesamtgesundheit, mehr Performance, mehr gesunde Langlebigkeit. Deswegen Longevity und indirekt natürlich oder ganz maßgeblich auch mehr Lebensglück, bessere Lebensqualität und all diese Dinge. Und man sieht ja aufgrund der Sanierungserfolge, die wir über die Jahrzehnte erlebt haben, was für nachhaltige Gesundheitsverbesserung wir erreichen können, ist wirklich fantastisch. Und es ist halt schade, dass sehr wenige Menschen oder nur sehr gut informierte Menschen oft über diese Gesamtzusammenhänge Bescheid wissen. Und es geht einfach darum, dieses Wissen breit zur Verfügung zu stellen. Das ist ja auch Sinn des Podcasts.

00:05:04: Speaker 1: Du hast ein wichtiges Stichwort vorhin gebracht das Thema Langlebigkeit. Was bedeutet denn für dich echte Langlebigkeit?

00:05:12: Speaker 2: Ja, eigentlich, wie es der Name schon sagt lang leben, aber auch Langlebigkeit. Natürlich im Sinne von gesunde Langlebigkeit. Also ich glaube, es ist ja schon so alle wollen alt werden, keiner will alt sein. Was heißt das Letztere? Dass keiner natürlich diesen Zustand der Gebrechlichkeit, der Autonomie, der Verlust an Autonomie in Eigenständigkeit, Vitalität, neurodegenerativer Verfall Jeder will eigentlich gesund, fit, ein sehr, sehr langes Leben führen. Das ist ein verständlicher oder sehr nachvollziehbarer Wunsch. Also den habe ich selber zum Beispiel auch. Und deswegen geht es einfach darum wie kann man das effizient erreichen? Da geht es sehr viel um Know how, um Lebensstil, um Bewusstsein, weil es geht ja darum, dass jeder seines Glückes Schmied sein soll. In dem Fall seines, seiner Gesundheit. Schmied gewissermaßen. Und wir können halt gerade im Bereich ganzheitlicher Zahnmedizin da sehr, sehr viel dazu beitragen. Und die Frage war Was bedeutet das? Also gesund, lang, fit, vital, maximale Lebensfreude. Das soll jeder für sich gestalten können, wie er möchte. Und da können wir wirklich, wenn man rechtzeitig beginnt, enorm dazu beitragen. Und darum geht es.

00:06:30: Speaker 1: Mir fällt auf, dass beispielsweise in der Arbeit mit Menschen in der Psychotherapie oder auch in Gesprächen mit Unternehmern als Beispiel oder auch in der Praxis, dass das Ziel Langes Leben Langlebigkeit ja viel zu weit weg ist. Weil meistens ist es ja so Der Mensch hat ein Problem kommt, deswegen will er es unter Anführungszeichen gerichtet haben und geht dann wieder. Wieso meinst du, dass du bereits in deinem Fachgebiet, auch der biologischen Zahnmedizin, etwa hier einen großen Grundstein legen kannst, um die Leute letztlich nicht nur zu sensibilisieren, sondern überhaupt das beste Fundament dafür zu bieten, dass sie ein langes, gutes Leben haben? Warum sollte da eine Verbindung hergestellt werden?

00:07:13: Speaker 2: Grundsätzlich ist das ganze Thema Langlebigkeit oder wie es neudeutsch heißt Longevity tatsächlich immer ein Denken in Jahrzehnten voraus. Das heißt, es geht immer um langfristige Auswirkungen oder sehr oft um langfristige Auswirkungen von irgendwelchen Schieflagen oder schlechten, ungesunden Entwicklungen im wahrsten Sinne des Wortes. Tatsächlich ist es so, dass die Zahngesundheit insbesondere unter ganzheitlicher Betrachtung, unfreiwillig oder ist einfach Tatsache eine enorm große Bedeutung für die Gesamtgesundheit hat und auch die Gesamtgesundheit oder oder Metabolische Zustände auch natürlich einen sehr großen Einfluss auf die Zahngesundheit haben. Aber bleiben wir mal bei der Zahngesundheit. Also gesunde Zähne sind nicht nur zum Beißen und Lachen wichtig, sondern sie sind eine Grundvoraussetzung für das Beibehalten einer optimalen System Gesundheit Oder andersherum. Typische Zahnerkrankungen wie Karies, Parodontitis, stille Entzündungen usw, Infektionen am Zahnfleisch, Kieferknochen, Zahnnerven etc. sind ein enormer Krankheitsfaktor für Systemerkrankungen jeglicher Art und damit direkt und indirekt ein Riesen Aging Faktor. Also sprich man wird dadurch nicht nur kranker, sondern auch wird auch natürlich älter oder weniger vital und baut ab in gewissermaßen. Und die Frage war ja, warum? Ich meine, dass man, da sie sich darauf fokussieren sollen. Weil wenn man rechtzeitig die Dinge in Richtung Prävention und Gesundheit oder Krankheitsvermeidung, in dem Fall Zahnerkrankungen Erkrankungsvermeidung und damit Krankheitsvermeidung im allgemeinen Sinn. Den Fokus dorthin lenkt und das rechtzeitig, wirkungsvoll und erfolgreich macht. Hat man damit einen der wirkungsvollsten Hebel zur Etablierung einer Gesamtgesundheit? Jahrzehnte später in der Hand. Und die wesentlichen Punkte sind eben lifestyleabhängig. Das heißt, gerade da ist das eigene Bewusstsein, die eigene Lebensführung ganz maßgeblich ausschlaggebend. Und darum geht es ja auch in dem Buch, dass man weiß, was kann man selber tun. Es geht ja nicht darum, Behandlungsnotwendigkeiten zu verhindern, von Grunde weg. Und wenn Behandlungsnotwendigkeiten da sind, diese dann so zu gestalten, nach den Erkenntnissen der modernen, ganzheitlichen biologischen Zahnmedizin hightechmäßig, systemisch, ganzheitlich, immunologisch, toxikologisch so zu gestalten, dass die besten Ergebnisse hinsichtlich optimaler Langlebigkeit und Ästhetik und Gesamtbiologie erreichbar sind. Und da hat sich doch in den letzten Jahrzehnten enorm viel getan, auch hinsichtlich der Therapiemöglichkeiten und auch der Erkenntnisse. Und darum geht es ja auch primär in diesem Buch. Also es geht um Prävention und es geht um Sanierung. Beides sind seine Themen. Und es geht um die Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung. Und es geht natürlich um jahrzehntelang Horizont. Einerseits wird der Grundstein für die Gesundheit gelegt. Die Mundhöhle hat eine entscheidende Bedeutung mit Bedeutung. Nicht ausschließlich, aber hat eine große Bedeutung durch die intensive Vernetzung mit allen Systemen im gesamten Organismus. Und es geht um langfristige Auswirkungen auf das ganze Leben, weil das potenziert sich gewissermaßen. Das ist wie so eine Gesundheitsdividende. Darüber kann man auch noch mal separat sprechen. Vielleicht. Und das Positive ist aber auch Wenn vieles schief gelaufen ist, sage ich jetzt mal in früheren Lebensjahren und früheren Lebens Dekaden. Das ist auch nie zu spät, ist ganz deutlich und sehr wirkungsvoll und positiv, das Ruder noch herumzureißen. Also selbst in der Altersgruppe fünfzig sechzig siebzig, selbst achtzig plus kann man noch viel Richtung mehr zahngesundheit Richtung Mehrsystemgesundheit tun. Je früher und deutlicher man das natürlich rumreißt, das Ruder, desto effektiver und und erfolgreicher ist es im Ganzen. Aber man kann auch in höheren Lebensalter noch sehr, sehr viele gesundheitsförderliche Maßnahmen machen und den Lebensstil noch ändern, sich sanieren usw, so dass man dann trotzdem noch viel bessere Karten hat, als wenn man irgendwie weiter im in die falsche Richtung rennt.

00:11:30: Speaker 1: Das heißt, dass im Grunde genommen es einen Mindset Shift braucht, nicht nur beim Patienten, sondern im Prinzip auch bei den Zahnärzten. Das heißt, man entwickelt sich ja vielmehr hin zum reinen Reparieren von irgendwelchen Kariesstellen oder sonst irgendwas hin zu einem Longevity Ansatz, zu einer Art Longevity Mentor. Longevity Coach Du schreibst ja auch in deinem Buch von Longevity Dance History. Was meint das eigentlich genau?

00:11:58: Speaker 2: Absolut richtig. Also im Grunde ist es ja genau genommen schon immer so, dass eigentlich Ärzte Gesundheitscoach sein sollten. Es gibt ja die Saga vom alten China, wo die Ärzte immer dafür bezahlt worden sind, wenn der Patient gesund war, also tatsächlich gerade wir in der Zahnmedizin. Und das ist durchaus auch schul zahnmedizinisch so, haben eine enorme, ich sage jetzt mal positive Wirkungsweise in der Präventivmedizin. Und wir können tatsächlich Zahnerkrankungen weitestgehend gut vermeiden. Dazu braucht es entsprechendes Bewusstsein, Know how, Disziplin und und entsprechende Maßnahmen sowohl auf der Behandler Seite als auch auf der Patientenseite. Das weiß man schon seit langem. Das ist mehr oder weniger erfolgreich und man könnte noch viel, viel erfolgreicher sein. Also gerade in der Zahnmedizin ist Prävention der Schlüssel zum langfristigen zahngesundheit Erfolg. Das ist eine ganz, ganz, ganz wichtige Sache. Und der ganzheitlichen Aspekten haben wir dann natürlich noch viel kraftvollere Tools an der Hand als die die reine, sagen wir mal eher so ein bisschen einseitige, symptomorientierte Schulmedizin Industrie suggeriert also sprich putzen. Das ist alles wichtig und gut, aber eigentlich geht es vor allem um richtige Ernährung, richtigen Lebensstil und da fehlt es oft gewaltig in dem üblichen Lebensstil, wie es halt in unseren westlichen Gesellschaften so üblich ist. Aber ja, noch mal um den Punkt auf den Punkt zurückzukommen Wir sind eigentlich Gesundheitscoach und sollten uns weniger um die Reparatur kümmern. Natürlich müssen wir Reparaturmedizin auch machen, weil es sind halt nun mal Dinge kaputt und da kommt es auch darauf an, wie man und unter welchen Prämissen und mit welchen Materialien und mit welchen Methoden man hier Reparatur betreibt. Eigentlich geht es darum, Reparaturnotwendigkeit zu vermeiden und von Grund weg seine rote Karte zu verhindern. Und wenn es dann notwendig ist, diese unter immunologisch ganzheitlichen, technischen und Langlebigkeitsaspekten optimal durchzuführen, auch wieder seinen Kurs, weil falsch durchgeführte oder sagen wir mal niedrig qualitative, kurzfristig orientierte Reparaturmechanismen bergen ja wieder die nächste Silence of the Cost Thematik in sich, weil dann wieder versteckte Karies weiter arbeitet, schlechte Füllungsränder zu weiteren Folgeschäden führen. Wir müssen also schon weitere medizinische Folgeschäden durch unser Tun möglichst verhindern. Nichts ist perfekt in der Medizin, schon gar nicht außer perfekte Prävention, die wir fast perfekt. Da es aber in der Realität meistens nicht ganz perfekt klappt, müssen wir auch in hinsichtlich Reparaturmethoden Sanierungskonzepte natürlich auch Supermethoden aufstellen, weil um es mal evolutorisch zu sehen früher in der Paleo Steinzeit war vielleicht die typische Lebenserwartung aufgrund der Umweltumstände und Lebensgefahren vielleicht bei maximal dreißig Jahren, nicht primär wegen schlechter Ernährung vermutlich, sondern vielleicht eher wegen anderen Lebensgefahren. Stichwort Säbelzahntiger irgendwas. Und heutzutage, gerade in der modernen Medizin, sprechen wir ja von erhofften oder auch realistisch erwartbaren ZeitHorizonten, von einer Lebensspanne von neunzig plus, idealerweise vielleicht sogar ein hundert plus und das noch in einer guten Lebensqualität. Also müssen wir dafür sorgen, dass wir auch in hohen Lebensalter nicht nur gesunde Zähne zum Gesundbeißen, zum gesund essen, zum gesund lachen haben, sondern dass wir dieses ganze Gebisssystem auch so gesund halten und infektionsfrei und entzündungsfrei halten. Weitestgehend, dass es auch den Gesamtorganismus wenig belastet. Das wird mir auch ein gesundes Herz Kreislauf System haben, eine gesunde Lunge haben, gesundes Gehirn haben, gesunde Gelenke haben, gesunde hormonbildende Organe haben einen kompletten gesunden Organismus, haben gesunde Gelenke usw gesunde Muskeln. Dass wir auch dieses erhoffte und angestrebte fitte, vitale, gesunde Leben bei bester geistiger Gesundheit sehr, sehr sehr lange durchführen können. Und es ist durchaus nicht unrealistisch, dass man mit weit über achtzig Jahren sehr, sehr gesunde eigene Zähne hat. Wir haben das selber in meiner Praxis, dass viele Menschen, die sich immer an alles gut gehalten haben, tatsächlich in der Altersgruppe achtzig plus noch sehr, sehr gute Zähne haben. Und das wäre eigentlich das Ziel. Und das Buch soll eigentlich dazu beitragen, wenn jüngere Menschen das Leben und das lesen und sich zu Herzen nehmen, dass sie dann erfolgreich ihre Zahngesundheit selbst als eigener bester Gesundheitscoach mithilfe professioneller Unterstützung durch gute Zahnärztinnen und Zahnärzte das erreichen können, so dass sie dann auch noch mit achtzig, neunzig plus mit eigenen Zähnen idealerweise gesund zubeißen können und lachen können. Das war das Ziel. Ja.

00:16:53: Speaker 1: Das sind natürlich hehre Ziele, sind hehre.

00:16:55: Speaker 2: Ziele, aber nicht unrealistisch.

00:16:57: Speaker 1: Definitiv nicht.

00:16:58: Speaker 2: Nichts muss perfekt sein. Selbstverständlich habe ich vorher gesagt, auch wenn viel schief gelaufen ist. Wir sehen ja schon in der Realität Empirisch ist es einfach so, dass es ein hehres Ziel. Sehe ich auch so, ist nicht unrealistisch. Also ganz ehrlich, die jungen Leute, die in unserem ProphylaxeKonzept seit Kindes weg das auch vernünftig mitmachen, regelmäßig kommen, sich im Prinzip an die wesentlichen Dinge halten, Die sind jetzt als junge und mittelalte Erwachsene machen das auch schon seit fast dreißig Jahren am selben Standort, seit sieben und zwanzig Jahren etwa. Die haben nichts, die brauchen nie ein Implantat, brauchen nie eine Krone, brauchen keine Wurzelkanalbehandlung oder fast keine. Die brauchen allenfalls Trauma, Nachsorge oder wenn früher mal was schiefgelaufen ist, kleinere Nachsanierungen. Aber das ist das Ziel und das ist nicht unrealistisch. Und das sieht auch nicht so aus, als würden die in den nächsten zehn Jahren was brauchen. Und das wäre genau das Ziel. Es gibt aber die, die anderen Patientengruppen Da sieht es so aus, dass eben aufgrund dieser nicht Prophylaxe orientierten Normalität der üblichen sogenannten Reparatur Zahnmedizin, also Prävention vernachlässigt dann mehr oder weniger preiswerte Sozialmaßnahmen, dass dort eben dann die gesundheitlichen Folgeschäden von unterlassenen Präventivmaßnahmen und eher nicht so hochwertigen Sanierungskonzepten die Folgeschäden dann eben auftreten. Das sind dann stille Entzündungen, weitere Folgeschäden parodontitis insuffiziente prothetische Sanierungen, dass die Folgeschäden von Folgeschäden von behandlungs Folgeschäden auf weil nichts perfekt ist, dann letztendlich die ja die Gesundheit bzw Krankheitsfolgen und auch die Sanierungsnotwendigkeit immens nach oben potenziert. Und das Ziel wird tatsächlich ein hehres Ziel. Dass diese Folge von Folgeschäden, von Folgeschäden, von Folgeschäden eigentlich ausgeschlossen wird in Zukunft. Und dass wir, wenn schon Folgeschäden da sind, diese dann eigentlich so effizient möglichst final sanieren, dass die Folgeschäden von Folgeschäden möglichst minimiert werden. Und beides hat mit Silent Jude Kurs zu tun. Und das Ganze natürlich immer unter Betrachtung des Gesamtorganismus der Gesamtgesundheit. Es geht mitnichten nur um schöne weiße Zähne, die kann man sich ja auch künstlich machen, auch in der Sanierung von Folgeschäden. Aber es geht eigentlich darum, auch dann die weiteren gesamtgesundheitlichen negativen Auswirkungen zu eliminieren. Und empirisch gesehen kommen diese Folgeschäden aber sehr, sehr häufig vor. Stichwort stille Entzündungen. Zu nennen wären da zum Beispiel Parodontitis als große Volkserkrankung, wo man sehr, sehr viel tun kann oder auch tote Zähne mit stillen Entzündungen stillen letztendlich Belastungen des Organismus, die aber sehr, sehr große Auswirkungen haben auf Herz Kreislauf Gesundheit, zum Beispiel auf die neuronale Gesundheit des Gehirns und viele, viele, viele andere Dinge mehr. Auf die Blutzuckerregulierung, auf das gesamte Metabolische System, auf das Mikrobiom natürlich. Dann natürlich auf die endotheliale Gesundheit, also sprich die Gefäßgesundheit in den Gefäßen und und, und auf die Hormonbalance, auf gesunde Gelenke Also sind extrem viele wichtige Gesamtsysteme im Gesamtorganismus, die letztendlich Lebensqualität und Gesundheit ausmachen. Und die Zahngesundheit Zahn Kiefergesundheit hat einfach durch diese super enge Vernetzung über alles mögliche Nervensystem, Blutgefäße, Lymphgefäße, Meridianbezüge usw und so fort, einfach enorm viel mit der gesamten mit dem gesamten Organismus zu tun. Natürlich auch zentral. Die Mundhöhle steht ja am Anfang der des Verdauungssystems und beeinflusst natürlich die Darmgesundheit auch enorm. Und dann über wieder andere Achsen wie Mund, Darm, Gehirn Achsen, natürlich auch das NeurotransmitterGleichgewicht und das Immunsystem und auch die Stoffwechsellage ganz maßgeblich. Und deswegen kommen wir, wenn man Gesamtgesundheit betrachten und auch Entgiftungsmechanismen. Das habe ich vorhin noch ganz auslassen. Diese ganzen Detox Zusammenhänge haben nun mal auch mit der Mundhöhle ganz enorm zu tun und auch mit der Ernährung. Und deswegen stehen wir unweigerlich immer mit im Zentrum der Betrachtung der Gesamtgesundheit. Und deswegen können wir extrem viel dazu beitragen, wenn wir die Dinge richtig machen. Und wir können aber auch natürlich durch Phantasie, durch Vernachlässigung von entsprechenden Präventivmaßnahmen oder falschen Sanierungskonzepten natürlich auch viel Schaden anrichten. Und darum geht es im Grunde.

00:22:01: Speaker 1: Jetzt ist es aber so, dass der Mensch nicht als Silo durch die Gegend läuft. Also wir reden jetzt die ganze Zeit davon, dass er sozusagen Säule Gesundheit sage ich jetzt mal genau deswegen haben wir ja unser Charity Framework entwickelt, wo ich sage, es gibt sozusagen die Gesundheit, es gibt den Wohlstand, was auch immer das individuell für jeden bedeutet. Und dann gibt es den gesamten Bereich Privacy, also alles, was jetzt in der Neuen Welt rund um Künstliche Intelligenz in einem in einer unglaublichen Dynamik letztlich abläuft. Und die große Herausforderung ist doch für die Menschen, dass alles so in Einklang zu bringen, wo wir ja auch Hilfestellung mit unseren Themen bieten wollen und mit unseren Produkten. Jetzt frage ich dich Wo würdest du als Erster anpacken? Jetzt haben wir diese drei Säulen. Der Mensch steht sozusagen im Leben. Ist ja nicht so, dass er isoliert da ist und sich jetzt einfach isoliert, irgendeinen Trichter rausnimmt und sagt okay, jetzt kümmere ich mich nur um das Jetzt, kümmere mich nur um das. Wo würdest du die größten Stellschrauben sehen? Und vielleicht das auch in Verbindung mit dem Thema Silent Root Cause als Wirkmechanismen?

00:23:05: Speaker 2: Ja, natürlich hat alles miteinander zu tun. Also vereinfacht gesagt ohne Gesundheit ist alles nichts und ohne Moos ist nichts los. Also das ist auch klar. Also Wohlstand ist auch eine wichtige Thematik. Warum gar nicht im Sinne von alle sollen im Geld schwimmen. Wobei das per se nichts Böses wäre. Es geht darum, dass man Wohlstand heißt, ja nicht, dass man im Geld schwimmt, sondern Wohlstand heißt, wie der Name schon sagt, dass es einem wohl geht, dass man gut dasteht. Und ja, in unserer auch materiell organisierten Welt braucht man halt auch materielle Mittel dazu, damit man sich auch die Dinge, auch gute Ernährung, gute Gesundheitsfürsorge, Vorsorge, auch gute Gesundheitsmaßnahmen letztendlich auch vermag. Also vermögend genug ist, dieses sich zu vermögen. Und deswegen ist natürlich beides wichtig. Es kann jeder für sich gewichten, es ist beides gleich wichtig, weil ohne dem einen geht nichts und ohne dem anderen geht auch nichts. Und natürlich hat es auch mit Freiheit und Selbstbestimmtheit zu tun. Und dazu geht es natürlich auch um das Thema Privacy, wie auch immer das genau in diesem Framework natürlich definiert wird. Ich glaube, da kannst du noch mehr dazu erzählen. Das ist auch ein ganz, ganz wichtige Thematik. Es geht um Freiheit, Unabhängigkeit, Autonomie, Selbstständigkeit, frei bestimmtes Leben und deswegen.

00:24:26: Speaker 1: Kontrolle über die eigenen Daten.

00:24:27: Speaker 2: Genau. Kontrolle über die eigenen Daten. Über das eigene Schicksal.

00:24:31: Speaker 1: Aktives Gestalten, auch aktives Gestalten.

00:24:34: Speaker 2: Und natürlich alle modernen Technologien selber auch kritisch eigenverantwortlich sich zunutze zu machen, ohne oder die negativen unvermeidlichen Aspekte davon sage ich jetzt mal sich bewusst zu machen. Technologie an sich war ja noch nie gut oder schlecht. Weder die Erfindung des Buchdrucks war per se gut oder schlecht, obwohl es vom System natürlich auch dann als Gefahr gesehen wurde, weil gewisse Wissensverbreitung dadurch ermöglicht worden ist. Genauso ist weder der Computer per se schlecht oder gut, noch das Internet per se gut oder schlecht, noch sind irgendwelche Online Messenger Dienste per se gut oder schlecht. Nur noch sind irgendwelche Informationen für sich gut oder schlecht? Und schon gar nicht ist KI gut oder schlecht. KI ist eine super Arbeitserleichterung. Natürlich bergen alle Technologien auch Schattenseiten. Das war schon immer so und wird auch in Zukunft immer so sein. Es geht doch darum, hier Wissen zu vermitteln, damit wir diese hehren Ziele der Autonomie Gesundheit selber in die Hand nehmen. Wohlstand selber in die Hand nehmen, organisieren, Freiheit, Unabhängigkeit, Privacy selber organisieren, selber in die Hand nehmen. Um diese Dinge geht es letztendlich auch ergebnisoffen. Dinge zu diskutieren, weil selten hat ja nur einer Recht. Es geht ja darum, sich auch auszutauschen, frei auszutauschen. Freie Rede, freies Denken ohne politische Korrektheit, aber auch immer mit Respekt. Und es geht darum, auch zu lernen. Und jeder soll nach seiner Fasson letztendlich seines Glückes Schmied sein dürfen, wenn er das will.

00:26:18: Speaker 1: Und ich glaube sogar, dass die Komplexität dessen, was du gerade beschreibst, ja und auch dieser neuen Welle durch die künstliche Intelligenz sogar heruntergebrochen und vereinfacht werden kann durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Wenn man es geschickt macht und die Leute sich da eigentlich nicht abschrecken lassen sollten, sondern es für sich nutzen. Egal, es betrifft ja dich als als biologische Zahnmediziner genauso von Diagnostik angefangen bis zu was du alles tolles einsetzen kannst. Eigentlich genauso auch das Individuum, der vielleicht irgendwelche Wearables nutzt plötzlich um um zu tracken, ob er seine Finanzen im Griff hat, ob er seine Daten im Griff hat oder oder oder. Es ist immer die Frage. Ich glaube das allerwichtigste. Entschuldige, wenn ich da kurz einhaken ist, dass die Menschen für sich einen Plan haben. Ja, und sobald sie einen Plan haben, können sie überlegen, welche dieser Silos sozusagen oder Privacy Möchte ich für mich nutzen oder wo setze ich jetzt die Priorität, damit ich über Zeit alles in Einklang bringen kann?

00:27:20: Speaker 2: Genau das ist das wichtigste Stichwort für mich Über Zeit. Alles in Einklang, nach eigenen Prämissen natürlich und Prioritäten. Aber es geht immer nur um Zeit, Gesundheit und insbesondere Longevity of longevity an sich oder Longevity. Medizin ist immer langfristig und in Dekaden orientiert und genauso das nachhaltige Wohlstandsthema Wohlstand. Es geht einem gut. Das ist Wohlstand. Man vermag sich das, was man möchte. Das nenne ich Wohlstand. Und darum geht es. Und auch das Thema Privacy und und Lifestyle. Organisation ist auch eine langfristige Geschichte. Jeder kann sich das so richten. Sollte sich das so richten können mithilfe unserer Tools, wie er es wie sie es ganz gern möchte. Und gerade in Zeiten der Transformation ist Know how und Wissen über Zusammenhänge und Möglichkeiten und der Austausch von Kompetenzen ein echter Game Changer. Denn es braucht nun mal verschiedene Expertise in ganz unterschiedlichen Gebieten, nicht nur in High Tech KI, Gesundheit, modernste Medizin, modernste Zahnmedizin, modernste Prävention, beste Ernährung. Von mir aus auch besten Bio Hack. Aber es geht letztendlich auch um. Sagen wir mal wirtschaftliche Organisation. Gerade in Zeiten der bereits sich abzeichnenden Transformation, gerade in den Finanzsystemen und die betreffen uns nun mal alle international, global da, das können wir uns gar nicht aussuchen. Es gibt eine große Transformation, die schon stattgefunden hat und die gerade in den nächsten Jahren meiner Meinung nach extrem durchgreifen wird. Und dazu ist es hilfreich, wenn man entsprechendes Wissen hat und dass man auch entsprechend reagieren kann, je nach seinen Bedürfnissen.

00:29:17: Speaker 1: Genau dazu werden wir in den nächsten Episoden noch ganz viele Detectives haben, wo wir in die Thematiken tiefer einsteigen können und werden. Was mich interessieren würde jetzt von deiner Perspektive aus. Die meisten Menschen assoziieren ja mit Longevity Biohacking, also alles in der Superoptimieren von jedem einzelnen Detail. Da gibt es ja viele Vorreiter auch, die ja wirklich alles in ihrem Leben super Portionen wollen. Ist das dein Verständnis von Longevity oder Longevity oder wie würdest du es für dich definieren? Oder was Würdest du vielleicht dem Hörer an die Hand geben, wie es zu betrachten?

00:29:55: Speaker 2: Mein Verständnis ist es nicht. Es ist trotzdem wichtig, auch einzelne Aspekte aus der Bio Hackerszene oder aus der aktuellsten Wissenschaft durchaus analytisch zu sehen. Also es braucht beides. Ich persönlich Die Frage war ja, ist das meins? Nein, es ist nicht mein Zugang. Ich bin auch nicht der Super Bio Tracker mit allen Wearables die es gibt. Ich persönlich bin eher so der hineinfühlen und ich denke auch selber für mich ganz bewusst in langen Zeiträumen Dekaden. Und ich schaue mir auch das Big Picture immer. Ich bin ein großer Fan des Big Pictures. Ich bin analytisch, Big Picture Analyst, Analyst gewissermaßen für mich selber, interessiere mich aber auch für SuperSpecific Scientific Details. Aber ich versuche es immer in einem Gesamtzusammenhang einzuordnen. Denn eins ist auch klar Back to the roots, wie man so schön heißt. Also sprich altes Wissen Und die alten Grunddinge sind für mich einfach Dauerbrenner. Und deswegen, bevor ich mich mit dem aktuellsten Bio Wearables Tracker für irgendeinen speziellen Blutwert interessiere, würde ich persönlich lieber eine Stunde in den Wald gehen und in der Natur richtig Im Laufen. Durchatmen. Die Natur im wahrsten Sinne des Wortes atmen. Das bringt mir persönlich viel mehr. Und ich glaube, das ist ein viel tieferen, auch spirituell mentalen Sinn hat. Das heißt aber nicht, dass man nicht seinen Blutzucker zum Beispiel entsprechend mal monitoren und tracken sollte und entsprechende Lebensstilmaßnahmen dazu ergreifen sollte, wie man Blutzuckerspiegel Spitzen vermeidet. Das heißt, es braucht in gewisser Maßen beides. Aber sich total verrückt auf irgendwelche Superdetails irgendwie gewissermaßen zu versteifen, halte ich persönlich für defokussiert. Das heißt nicht, dass es schlecht ist, aber ich finde, man muss immer den Fokus auf das Big Picture haben und die Details und die Wissenschaft und die aktuellen Gadgets sind schon auch sehr hilfreich, speziell wenn man spezielle Detailprobleme vielleicht auch schon weiß, die man selber hat. Aber man darf nie das Gesamtbild außer aus dem Fokus lassen.

00:32:04: Speaker 1: Ich würde es vielleicht auch noch von einer anderen Perspektive sehen. Denn vielen Menschen geht es doch darum, nicht nur zu sagen Don't tell me show me, sondern auch irgendwo etwas an die Hand zu kriegen, woran sie sich entlang orientieren können, sage ich jetzt mal gerade wenn ich jetzt eine Schieflage habe und ich kann es nicht so wirklich zuordnen, ist es vielleicht hilfreich zu sehen oder zu wissen okay. Dort habe ich sozusagen die Ursache. Deswegen ja auch Salon Root Cause. Ja, dort kommt der Ursprung hoffentlich her und das kann ich konkret machen. Und dann kann ich überprüfen und schauen. Und ich denke, dass das vielen Menschen hilft. Das heißt jetzt nicht, dass das eine falsch oder richtig ist oder anders. Ich denke auch und das ist ja gerade auch die große Herausforderung, die Komplexität auch hier wieder herunterzubrechen und zu sagen Was ist denn dein Ziel, was ist denn dein Plan? Und dann zu sagen, welche Instrumente oder Vorgehensweisen helfen dir individuell?

00:32:58: Speaker 2: Klar, es ist sicherlich sicherlich sehr hilfreich, wenn man, sage ich mal, die wichtigsten Long Chevy Typparameter für sich weiß und die auch gelegentlich misst, um sie in den grünen Bereich zu bringen. Also das ist völlig klar, Ja. Das heißt, was wären hier so die typischen Dinge? Sagen wir ernährungsmäßig? Da kann man jetzt nicht darauf eingehen, weil man jetzt in der Episode.

00:33:19: Speaker 1: In einer anderen Episode dazu.

00:33:20: Speaker 2: Aber natürlich ist es sinnvoll zu wissen, wo ist mein Blutzucker circa wo sind da die die Peaks und was ist das Problem? Blutdruck kann man auch kontrovers diskutieren, auch solche Dinge. Natürlich ist es gut zu wissen, wo ist mein Vitamin de Level, Wo ist mein Omega drei Index? Das sind schon ganz, ganz, ganz wichtige Parameter. Aber man soll sich nicht jetzt Einzelhaft auf irgendwas nur fokussieren, um dann zu meinen, dass das jetzt das einzig gesundeste oder am meisten bringendste Detail wäre. Weil in diesem ganzen messbaren Ding gibt es ja noch ganz andere Aspekte. Das sage ich jetzt zum Beispiel soziale Kontakte, soziale, mentale, seelische, spirituelle Humor. Nennen wir es mal geistig metaphysische Aspekte wie zum Beispiel Musik, Genuss, Freude, solche Dinge, die mindestens eine gleich große Bedeutung in dem Gesamtzusammenhang Longevity und Lebensfreude spielen, wie jetzt vielleicht ein gesunder Zahn. Andererseits wenn jetzt jemand eine akute Zahnentzündung, Vereiterung oder auch banale Schmerzen hat, würde ich die Lebensfreude zumindest in dieser Episode dann auch mal maximal kompromittiert bzw zerstört.

00:34:43: Speaker 1: Also ich persönlich bin ja der Meinung, jedes Extrem ist halt extrem. Das heißt, wenn ich versuche eine gute Balance zu halten, einen sozusagen eine Nachhaltigkeit zu etablieren, ist immer die Ausgewogenheit das Ziel. Das heißt nicht, dass ich nicht zwischen Extremen hin und her pendeln kann, aber ich pendele mich halt irgendwo ein.

00:35:01: Speaker 2: Wobei ich persönlich schon extrem gesund für erstrebenswert halte. Extrem fit ist nichts Schlechtes. Ja, extrem gut. Oder wie der Bayer sagt saugut. Finde ich schon anstrebenswert. Das heißt nicht das man haben muss, aber ich persönlich bin eher ein Fan von eins mit Sternchen. Ist aber auch nicht schlimm, wenn man eine zwei minus irgendwo hat.

00:35:23: Speaker 1: Kann jeder für sich selbst entscheiden. Ja, ich denke es ist auch lebensphasenabhängig irgendwo.

00:35:28: Speaker 2: Kommt auch drauf an was.

00:35:29: Speaker 1: Wir haben uns ja mit unseren Podcasts auch der Hands on Mentalität verschrieben. Was heißt das konkret? Das heißt, neben allem, was wir an Wissen, Science Beiträgen usw und so fort bringen werden, ist es uns ja ganz, ganz wichtig, ganz konkrete actionable Tools oder Maßnahmen, Gewohnheiten, wie auch immer man sich nennen mag, den Leuten an die Hand gibt. Wenn du jetzt für dich überlegen würdest, was wäre so der eine super Tipp, wenn es um Longevity geht, den du den Leuten heute mitgeben möchtest.

00:36:02: Speaker 2: Kümmere dich um deine sozialen Kontakte.

00:36:04: Speaker 1: Wie mache ich das konkret?

00:36:05: Speaker 2: Schau, dass du inspirierende Personen in deinem Netzwerk hast, mit denen du dich regelmäßig über inspirierende Themen austauscht. Und zweiter Tipp Schau, dass du jeden Tag mindestens eine halbe Stunde von mir aus mindestens zwanzig Minuten in die echte Natur rausgehst und dort dich bewegst. Sei es aufs Rad fast oder einfach nur von mir aus. Walking oder engagiertes Spazierengehen ist wirklich ganz wichtig für die Naturverbundenheit.

00:36:40: Speaker 1: Wir wissen ja aus der Verhaltensforschung, dass die Menschen so im Schnitt ein hundert zwanzig Tage brauchen, bis sie etwas Neues in ihren Alltag integrieren können. Wenn du dir jetzt unser Ballon Gravity Framework hernimmst mit Health und Privacy, was wäre so die Routine, die du den Menschen mitgeben möchtest? Die dir besonders viel Energie gibt? Ist vielleicht noch wichtiger Zusatz.

00:37:05: Speaker 2: Na ja, also tatsächlich am besten morgens schon mal rausgehen. Die Natur in der Morgendämmerung oder natürlich idealerweise Morgensonne. Die hat ja auch rein messtechnisch und biohackmäßig enorm positive Auswirkungen. Gewisse Infrarotstrahlung aus dem Sonnenlicht, also morgens in die Morgenröte Sonne drei Minuten auch mit den Augen reinzuschauen hat ja über die Netzhaut, über die Mitochondrien der Netzhaut auch ganz tolle Systemauswirkungen aktiviert. Auch die gesamt Mitochondrien und viele andere Tools. Also solche Dinge sind tatsächlich enorm hilfreich. Aber es hilft auch vielleicht im verschneiten Morgen Schnee zu stapfen und draußen die kalte Luft einzuatmen. Also auf jeden Fall morgens aktivieren. Natur aktivieren, ist ein A und O.

00:37:57: Speaker 1: Im Idealfall auch noch barfuß im Sinne von Grounding. Um die Energie sozusagen aufzunehmen.

00:38:02: Speaker 2: Wäre sicherlich gut. Wobei ich zugeben muss beim Joggen ziehe ich schon Turnschuhe an, gute Laufschuhe, aber da bin ich einfach zu sehr Weichei.

00:38:12: Speaker 1: Vielen lieben Dank, dass du dir heute Zeit genommen hast. Wir werden ja noch in ganz, ganz viele andere spannende Themen rund um Longevity Sports und Privacy einsteigen. Insbesondere auch aus deinem tollen Buch Silent Roadcross, wo es ja um die unentdeckten stillen Entzündungen auch im Kern geht, die, so denke ich, ganz besonders wichtig sind, dass jeder auch die Konzepte dahinter versteht und die Wirkmechanismen, die es haben kann. Das heißt bis hin zu Müdigkeit, Energielosigkeit oder andere Einschränkungen. Brain Fog Also ein riesengroßes Thema Schlafprobleme. Da gibt es ja ganz, ganz viele Themen, die spannend sind oder atem technische Möglichkeiten. Wir werden noch ganz viel zu diesen Themen auch einbringen. Ich freue mich sehr, dass ihr heute zugehört habt bei unserer Episode Longevity to Go. Unsere Start Episode zum Thema Silent Root Cause rund um Dr. Robert Bauder. Und wer heute schon weitermachen möchte, ist herzlich eingeladen, bei unserer Membership dabei zu sein. Den Link werden wir unten dazugeben. Robert möchte noch was wichtiges anbringen.

00:39:18: Speaker 2: Genau. Also ich persönlich bin ja ein großer Fan der deutschen Sprache, weil diese sehr klar und deutlich und ehrlich ist. Nichtsdestotrotz haben wir uns hier in dem Podcast und auch in unserer, sagen wir mal Publizierungsätigkeit auch für die international übliche eher englischsprachige Version entschieden mit vielen Ausdrücken und Themengebieten. Und wir haben ja auch unsere Beiträge auch live in Englisch zum Teil eingesprochen, zum Teil auch mit KI Unterstützung, damit es schneller geht.

00:39:52: Speaker 1: Auch in Spanisch.

00:39:53: Speaker 2: Auch in Spanisch und Japanisch. Ganz wichtig. Aber was ich eigentlich sagen wollte. Also ich persönlich bin ein großer Fan der ehrlichen deutschen Sprache. Nichtsdestotrotz ist es halt so, dass wir auch im Zeitalter Transformation uns natürlich international bewegen, weil Wissen und Know how ist nun mal international und gerade in diesen nennen wir es mal mehr transformativen Fachgebieten wie neudeutsch Longevity. Früher hieß es Antiaging better aging. Ich sage einfach lang gesund bleiben oder Langlebigkeit ist es halt nun mal so, dass diese Begriffe international bewegen uns halt grenzüberschreitend. Und deswegen haben wir uns hier mit dem gewissen Wermutstropfen, dass man die gute, klare, ehrliche deutsche Sprache hier bewusst auch verlassen, dazu entschieden, weil wir halt einfach damit einfach den größeren Markt gut verständlich bedienen können und uns auch in diesem Marktumfeld natürlich auch bewegen und nicht auf einer Insel. Was soll ich noch sagen? Weil mir das wirklich wichtig ist.

00:41:02: Speaker 1: Darf ich auch immer wieder kritisiert.

00:41:04: Speaker 2: Werde dafür. Mit gutem Grund. Aber war mir wichtig, das mal auch noch mal unterzubringen.

00:41:11: Speaker 1: Super, super! Anmerkung Ich habe auch noch zwei ganz wichtige Punkte dazu. Und zwar. Der erste Punkt ist Jeder, der sich mit dem gesund Altwerden beschäftigt, wird unweigerlich darüber stoßen, dass wissenschaftlich fundiert es bewiesen ist, dass wenn wir Menschen Musikinstrumente spielen oder andere neue Sprachen erlernen, dazu beitragen, dass sie sozusagen fitter sind im Hirn. Das heißt, man könnte es auch unter diesem Aspekt sehen, wenn man sich mit anderen Sprachen auseinandersetzt. Und was ich auch sehr spannend finde, ist das Thema der künstlichen Intelligenz. Wenn jemand beispielsweise meint, er könnte Cheat GPT mit Deutsch bespielen, indem er einen Deutschen prompt reingibt, sollte er sich mal damit auseinandersetzen, welche Ergebnisse er damit kriegt, weil natürlicherweise die ganzen Systeme eben anders aufgesetzt sind. Das heißt, wenn der prompt in Englisch eingegeben wird, wird eine andere Qualität rauskommen. Das kann jeder mal für sich testen und schauen. Ich kann nur jeden empfehlen. Wenn du mit KI arbeitest und irgendwelche Prompts erhälst, immer in Englisch. In diesem Sinne darf ich zum Schluss kommen für die heutige Episode. Wir haben uns sehr gefreut, dass du vorbeigeschaut hast, zugehört hast. Wir freuen uns natürlich über jegliche Anregungen, die ihr habt, wenn ihr Ideen habt, Wünsche habt oder vielleicht spannende Themen oder Interviewpartner, wo ihr sagt, das wäre doch mal toll, im Rahmen des Piloty Frameworks sich anzusehen. Her damit! Wir freuen uns sehr. Alles Gute bis dahin. Ein schönes, freies Leben. Longevity to go.

00:42:44: Speaker 2: Genau. Bis demnächst. Wir freuen uns.

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